24. April 2014
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Interessant!

Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen "Change" würden Sie realisieren?

Eric Syz, Gründungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG

Eric Syz, Gründungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG: "Hätte ich diese Macht, würde ich nicht viel verlangen. Lediglich, dass unsere Finanzindustrie im gleichen Masse die Unterstützung seitens der Behörden und der Medien erfährt, wie dies bei unseren Konkurrenten der Fall ist. Es ist interessant festzustellen, dass sich die angelsächsische Presse stets auf die Seite ihres Finanzplatzes schlägt, während wir einen gewissen Hang zur Selbstgeisselung pflegen. In der Schweiz gehört es zum guten Ton der Medien, systematisch die Banken zu kritisieren, während uns die öffentliche Meinung weitgehend wohlgesinnt ist."


Change ist...

Renate Schwob«Change steht für mich für Umdenken, Neuanfang, neue Ziele in der Politik wie im Leben jedes Einzelnen. Change heisst nicht nur: Bestehendes verändern, sondern auch: Bestehendes über Bord werfen, wenn es neuen Zielen im Weg steht.» (Renate Schwob, Leiterin Finanzmarkt Schweiz) weiter »


Samy Liechti«Change ist Alltag. Wenn ich mir vorstelle, wie die Welt 1988, als ich mein Studium angefangen habe, ausgeschaut hat und in welcher Welt wir heute leben, so hat sich sehr viel verändert. Veränderungen werden weiterhin eine Konstante bleiben.» (Samy Lichti, Gründer Blacksocks) weiter »


Joachim H. Strähle«Wichtig ist, dass „Change“ immer auch als Chance gesehen und genutzt wird. Dies gilt auch für die aktuelle Situation. Sie birgt ebenfalls Potenzial, Altlasten zu eliminieren und Neues sowie Besseres auf die Beine zu stellen.» (Joachim H. Strähle, CEO Bank Sarasin) weiter »


Dr. Fleur Platow«Darunter verstehe ich die Kraft, traditionelle Werte flexibel mit der Tendenz des Wandels zu vereinbaren, die via Technologie und Globalisierung unser tägliches Leben beherrscht.» (Dr. Fleur Platow, Finanzexpertin) weiter »


David Karsbøl rät Anlegern zur Vorsicht

David Karsbøl David Karsbøl, Chefökonom Saxo Bank

Saxo Bank, die Expertenbank für Online‐Trading und Investment, sieht in ihrem volkswirtschaftlichen Ausblick auf das dritte Quartal 2010 die Krise noch nicht überwunden und erwartet, dass die Märkte auf die weiterhin enormen Ungleichgewichte bei Staatsanleihen negativ reagieren werden. Der Saxo Bank Chefökonom David Karsbøl hält daher an seiner Prognose fest, dass die Zinsen in absehbarer Zukunft auf einem sehr niedrigen Niveau verharren werden. Für die Aktienmärkte sagen die Experten der Bank fallende Kurse voraus und begründen dies damit, dass eine Abkühlung des chinesischen Wachstums wahrscheinlich sei.

 
   
 

Zudem erzwinge die anhaltende Destabilisierung der Anleihenmärkte in den PIIGS‐Ländern (Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) Reaktionen der finanziell besser gestellten Euro‐Mitgliedsstaaten. Entsprechende Kürzungen der Staatsausgaben würden drakonisch ausfallen.

Bei den Unternehmen sei indes mit einer guten Ergebnissaison zu rechnen. Allerdings macht die Saxo Bank dies eher an erfolgreichen Kostensenkungen fest als am Wachstum der Unternehmen. Für Letzteres sieht Chefökonom Karsbøl in absehbarer Zeit ebenso wenig Anzeichen wie für eine steigende Inflation. Sorgen über die bevorstehende Zinsneufestsetzung bei Alt‐A (Alternative A)‐Papieren und Option‐ARMs (zinsvariable Hypotheken) in den USA werden neben den weiter steigenden Ausfällen und Zahlungsverzügen ebenfalls auf die Aktienkurse drücken.

David Karsbøl zu seinem Ausblick auf das Sommerquartal:

„Die aktuelle Schuldenkrise der PIIGS‐Staaten ist noch nicht ausgestanden. Sie lässt sich nur durch einen Abbau der Haushaltsdefizite überwinden, der die momentanen Einschnitte um ein Vielfaches übertreffen müsste. Hohe Staatsquoten verdrängen privatwirtschaftliche Investitionen und Konsum. Die geplanten Ausgabenkürzungen in Deutschland gehen in die richtige Richtung, reichen aber nicht aus.“

Und er ergänzt bezüglich der Reaktion der Märkte:

„Makro‐Themen haben an den Aktienmärkten eindeutig wieder die Oberhand. Wir rechnen mit keinem erneuten Rückgang der Unternehmensgewinne, sondern vielmehr mit einem Einpendeln auf etwa konstantem Niveau. Angesichts der zu erwartenden guten Quartalszahlen hat sich die Risikobereitschaft kurzfristig wieder etwas erhöht. Die in der Krise offengelegten Probleme haben wir aber noch nicht in den Griff bekommen. Als Reaktion darauf dürfte die Volatilität an den Devisenmärkten deutlich zunehmen, sodass wir den Anlegern zu anhaltender Vorsicht raten.“

Allgemeiner Marktkommentar


Die Saxo Bank Experten halten hohe Defizite für wachstumsschädlich, was im besonderen Masse für das gegenwärtige finanzschwache Umfeld gilt. Der Saxo Bank zufolge wird sich der Markt aber noch über weitaus grössere Ungleichgewichte Sorgen machen müssen, welche durch die expansive Ausgabenpolitik der Regierungen verursacht wurde. Im Mai hat dies schon einmal zu einem Ausverkauf geführt. Die Analysten der Bank glauben jedoch, dass die besseren Unternehmensgewinne, mit denen in der kommenden Berichtssaison zu rechnen sei, Anlass für einen gewissen Optimismus geben werden.

Makroprognose


In den USA lässt die Wirkung der Konjunkturpakete bereits nach und dürfte in der zweiten Jahreshälfte wahrscheinlich ganz versiegen. Nach Ansicht der Saxo Bank könnte Ende 2010 der Wachstumsbeitrag sogar negativ sein. Überdies erwarten die Analysten aufgrund der geringen Kapazitätsauslastung und des starken Überhangs an unverkauften Objekten im Wohnimmobiliensektor ein verhaltenes Investitionsverhalten. Japan sieht die Saxo Bank weiter auf Wachstumskurs, wenn auch mit langsamerem Tempo. Der schwache Euro wird das Exportwachstum des Landes entsprechend belasten. Die Analysten der Saxo Bank glauben, dass das fundamentale Problem zahlreicher Länder der Eurozone zweifellos in einer zu hohen Verschuldung liegt. Zudem gebe es jedoch noch andere drohende Probleme, welche die Wirtschaftsaktivität bremsen. So dürften die Ausgaben im Privatsektor im dritten Quartal sinken. Erschwerend hinzu komme noch der schwache
Arbeitsmarkt.

Devisenmarktausblick

Nach Einschätzung der Saxo Bank bleibt die aktuelle Lage in der Eurozone und die damit verbundenen Auswirkungen auf die generelle Risikobereitschaft weiter bestimmend. Die Analysten glauben jedoch auch, dass dieses Thema die Aufmerksamkeit des Marktes im Vergleich zu möglichen anderen makroökonomischen Entwicklungen im kommenden Quartal viel zu sehr einnimmt. Die Bank denkt dabei vor allem an die Auswirkungen von Häusermarktblasen, Sparmassnahmen, dem Abbau von Staatsschulden sowie den Wachstumshoffnungen für China und die Schwellenmärkte, die zur Debatte stehen.

Aktienmarktausblick

Die Analysten der Saxo Bank rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit weiteren Hindernissen für den Anstieg der Aktienmärkte. Diese würden die Risikoprämien über geraume Zeit auf einem höheren Niveau halten und zu geringeren Gewinnerwartungen für 2011 und 2012 führen. Gelegentlich seien jedoch auch steigende Aktienkurse zu erwarten, da die Unternehmensgewinne positiv überraschen dürften.

Rohstoffmarktausblick

Die von Sorgen über Staatsverschuldung und ein erneutes Abgleiten in die Rezession getriebene Risikoaversion wird im dritten Quartal anhalten. Nach Ansicht der Saxo Bank Analysten wurde das Jahreshoch bereits erreicht, sodass für die zweite Jahreshälfte 2010 mit niedrigeren Rohstoffpreisen zu rechnen sei. Die anhaltende Dollar‐Stärke in Verbindung mit einer Verlangsamung des globalen Aufschwungs wird dafür sorgen, dass der Markt gut versorgt bleibt, und in der Folge die Preise unter Abwärtsdruck setzen.

Leitzinsen

Die Experten der Saxo Bank halten an ihrer Erwartung fest, dass die Zinsen in absehbarer Zukunft sehr niedrig bleiben werden.

1. Juli 2010

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