29. August 2014
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Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen "Change" würden Sie realisieren?

Eric Syz, GrĂĽndungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG

Eric Syz, Gründungsmitglied und General Manager der Bank Syz & Co. AG: "Hätte ich diese Macht, würde ich nicht viel verlangen. Lediglich, dass unsere Finanzindustrie im gleichen Masse die Unterstützung seitens der Behörden und der Medien erfährt, wie dies bei unseren Konkurrenten der Fall ist. Es ist interessant festzustellen, dass sich die angelsächsische Presse stets auf die Seite ihres Finanzplatzes schlägt, während wir einen gewissen Hang zur Selbstgeisselung pflegen. In der Schweiz gehört es zum guten Ton der Medien, systematisch die Banken zu kritisieren, während uns die öffentliche Meinung weitgehend wohlgesinnt ist."


Change ist...

Renate Schwob«Change steht für mich für Umdenken, Neuanfang, neue Ziele in der Politik wie im Leben jedes Einzelnen. Change heisst nicht nur: Bestehendes verändern, sondern auch: Bestehendes über Bord werfen, wenn es neuen Zielen im Weg steht.» (Renate Schwob, Leiterin Finanzmarkt Schweiz) weiter »


Samy Liechti«Change ist Alltag. Wenn ich mir vorstelle, wie die Welt 1988, als ich mein Studium angefangen habe, ausgeschaut hat und in welcher Welt wir heute leben, so hat sich sehr viel verändert. Veränderungen werden weiterhin eine Konstante bleiben.» (Samy Lichti, Gründer Blacksocks) weiter »


Joachim H. Strähle«Wichtig ist, dass „Change“ immer auch als Chance gesehen und genutzt wird. Dies gilt auch für die aktuelle Situation. Sie birgt ebenfalls Potenzial, Altlasten zu eliminieren und Neues sowie Besseres auf die Beine zu stellen.» (Joachim H. Strähle, CEO Bank Sarasin) weiter »


Dr. Fleur Platow«Darunter verstehe ich die Kraft, traditionelle Werte flexibel mit der Tendenz des Wandels zu vereinbaren, die via Technologie und Globalisierung unser tägliches Leben beherrscht.» (Dr. Fleur Platow, Finanzexpertin) weiter »


Börsenkrise:
«Es wächst der Wille, etwas zu verändern»

Renate SchwobRenate Schwob ist Leiterin Finanzmarkt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung.

Dr. iur. Renate Schwob studierte Jurisprudenz an der Universität Basel und erwarb anschliessend das Anwalts- und Notariatspatent des Kantons Solothurn. Nach langjähriger Berufspraxis in der öffentlichen Verwaltung und im Bankbereich leitete sie zwischen 1999 und März 2004 das Ressort Legal and Compliance für die Divisionen Trading and Sales und Investment Management bei der Credit Suisse. Seit April 2004 ist Renate Schwob Leiterin Finanzmarkt Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bankiervereinigung.

change.ch sprach mit Renate Schwob über das turbulente vergangene Jahr und die Aussichten für das kommende Jahr.

 
   
 

change.ch
Das Jahr 2008 war ein ganz besonderes Börsenjahr. Frau Schwob, wie sieht Ihr persönlicher Rückblick aus?


Das Jahr 2008 war für mich persönlich ein Jahr der negativen Gefühle: Betroffenheit, Enttäuschung, Ärger und schliesslich Besorgnis. In beruflicher Hinsicht wächst hingegen in Zeiten der Krise mein Wille, etwas zu verändern. Das traf auch diesmal zu und dauert an.

Welche Entwicklungen erwarten Sie an den internationalen Finanzplätzen für das kommende Jahr?

Die Volatilitäten werden wohl noch eine ganze Weile andauern. Vieles hängt derzeit davon ab, wie lange und wie stark die Rezession im Jahr 2009 sein wird. Den Blick in die Kristallkugel wage ich – noch – nicht.

Im Januar 2009 beginnt die Amtszeit des neuen amerikanischen Präsidenten Barack Obama. Welchen Impact wird uns dieser Change bringen?

Ein grosser Pluspunkt von Präsident Obama dürfte sein, dass er in der Welt grösseres Vertrauen besitzt als Präsident Bush. Dies dürfte gerade in der heutigen wirtschaftlich schwierigen  Zeit sehr wichtig sein. Hoffen wir, dass es ihm gelingt, dieses Vertrauen zu rechtfertigen. Das wird über die Grenzen der USA hinaus ausstrahlen.

Barack Obamas Slogan lautet: «Change – Yes We Can!» Frau Schwob, wie lautet Ihr Slogan für 2009?

Können allein genügt nicht. Es braucht zusätzlich den Willen und die Bereitschaft, etwas zu tun. In diesem Sinne möchte ich sagen: «Yes, we can, we will and we shall...»

Wir leben in einer sehr dynamischen und veränderungsreichen Zeit. Womit bringen Sie den Begriff «Change» in Verbindung?

Change steht für mich für Umdenken, Neuanfang, neue Ziele in der Politik wie im Leben jedes Einzelnen. Change heisst nicht nur: Bestehendes verändern, sondern auch: Bestehendes über Bord werfen, wenn es neuen Zielen im Weg steht.

Schliesslich unsere «Change»-Frage: Wenn Sie alle Macht der Welt hätten, welchen globalen «Change» würden Sie realisieren?

Hätte ich alle Macht der Welt, so würde ich alles daran setzen, diese Welt so zu erhalten, wie sie heute ist, und weiterer Zerstörung Einhalt gebieten.

Interview: Zoran Bozanic, Dezember 2008

 

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